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Perfekt

Mit dem Perfekt wird eine Handlung ausgedrückt, welche in der Vergangenheit abgeschlossen wurde,
und sich noch in die Gegenwart auswirkt. Ein Beispiel dafür wäre: "Er ist gegangen" (Und ist immer
noch weg).

Perfekt bei Primär-Verben

Das Perfekt wird bei Primär-Verben gebildet, indem man die Endung "-ië" im Singular und die Endung
"-ier" im Plural an den Stamm anhängt. Der Stammvokal wird verlängert, und noch zusätzlich
unverlängert als augment (Vegrößerung) vor den Stamm gesetzt:

mat- amátië essen, gegessen haben
tec- etécië schreiben, geschrieben haben
ric- irícië drehen, gedreht haben
not- onótië zählen, gezählt haben
tuv- utúvië finden

Perfekt bei A-Stamm-Verben

Da bei den A-Stamm-Verben meißtens nach dem Stamm-Vokal ein Konsonantenkluster folgt, kann
dieser meißtens nicht verlängert werden. Bei der Bildung des Perfekts wird der Vokal "-a" am Ende
durch die Endung "-ië" (bzw. "-ier" im PL.) ersetzt:

panta- apantië öffnen, geöffnet haben
mapa- amápië greifen, gegriffen haben
menta- ementië schicken, geschickt haben
tinta- itintië anzünden, angezündet haben
costa- ocostië streiten, gestritten haben
tulta- utultië herbeirufen

Sollte bei der Perfekt-Bildung von A-Stamm-Verben die Kombination "-yi-" entstehen, wird
daraus "-i-", das "-y-" verschwindet: vanya- (verschwinden) -> avánië (verschwunden sein). WICHTIG:
Dadurch, dass das "-y-" entfällt, kann normalerweise der Stammvokal dann
verlängert werden und wird es auch.