Aorist | Präsens | Vergangenheit | Perfekt | Futur | Infinitiv | Gerund | Imperativ


Aorist

Der Aorist ist die einfachste Zeitform. Die Grund-Bedeutung des Verbs wird nicht verändert.
Sie gibt die generelle, allgemeine Wahrheit wieder. Er gibt keine jetzt ablaufende Handlung
an. Beispiele für den Aorist wären folgende:

i carir quettar diese, welche Wörter machen (Beschreibung für Elben)
Auta i lómë! Die Nacht vergeht! (Kampfschrei vor der Nirnaeth Arnoediad)
Ai! laurië lantar lassi súrinen Ah! golden fallen die Blätter im Wind (aus dem Gedicht Namárië)

Der Aorist wird bei Primär-Verben anders gebildet als bei A-Stamm-Verben.

Aorist bei Primär-Verben

Der Aorist der Primär-Verben wird gebildet, indem der Vokal "-ë" an den Stamm angehängt
wird: car- (machen, tun) -> carë. Sollte eine weitere Endung folgen wird stattdessen der Vokal
"-i-" an den Stamm angehäng: car- ->cari- Wenn ein finales Verb einem Plural-Substantiv folgt,
dann wird die Endung "-r" noch angefügt: car- -> carir. Das "-i-" kommt auch vor
pronomen-Endungen vor. Oft sieht man in Texten, wie auch in dem Beispiel oben, das die
Pronomen-Endung "-n" angehängt ist: carin "Ich mache", tulin "Ich komme".

Aorist bei A-Stamm-Verben

Der Aorist der A-Stamm-Verben ist sehr einfach, da sich an dem Verb nichts ändert.
Der Stamm entspricht dem Aorist. An diesen können auch weitere Endungen angefügt werden:
lanta "fällt", lantar "fallen", lantan "Ich falle".