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Dativ

Der Dativ übernimmt, anders als der Akkusativ (oder eher der Nominativ) die Funktion des indirekten
Objekts. In dem Satz: "Der Mann gibt dem Jungen das Buch" wäre "dem Jungen" der Dativ, also
das Objekt, dass indirekt durch die Handlung beeinflußt wird
(In diesem Beispiel wird ja mit dem Buch gehandelt und nicht mit dem Jungen).

Dativ-Singular

Die Quenya-Endung für den Dativ ist das "-n". Wenn der letzte Buchstabe des Stammes ein Konsonant
ist wird der "HilfsVokal" "-e-" eingefügt, wodurch sich als Endung für Konsonanten "-en" ergeben würde.
ni (Ich) --> nin (mir)
i Elda (der Elb) --> i Eldan (dem Elb)

Dativ-Plural

Für die Bildung des Dativ-Plurals wird die Nominativ-plural Form benötigt.
An die "i"-Plurale wird nur "-n" angehängt, an die "r"-Plurale wir "-in" angehängt:
i Eldar (die Elben) --> i Eldarin (den Elben)

Dativ-dual-Plural

Der Dativ-dual-plural wird gebildet, indem bei den Substantiven, die als Endung
"-t" erhalten würden, statt der Endung "-t" die Endung "-nt" angehängt wird.
Bei Substantiven, die die Endung "-u" erhalten würden, wird die Endung
"-uen" angehängt.
i cirya (das Schiff)--> i ciryant (den Schwesterschiffen)
i hen->i hend- (das Auge) --> i henduen (dem Augenpaar)