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Allativ

Der Allativ wird benutzt, wenn man die Richtung einer Handlung zu etwas angeben will.
Tolkien hat dafür mehrere Beispiele gegeben. Im Silmarillion wird eine Stadt Eldanna genannt,
was soviel bedeutet, wie "zu den Elben hin". (Diese Stadt wurde von den Númenorern so
benannt, da sie an der Westküste Númenors lag und in Richtung Valinors lag, wo die Elben wohnten.)
Et Eärello Endorenna utúlien von der großen See komme ich nach Mittelerde [Endor].
Sin Quentë Quendingoldo Elendilenna so sprach Quendingoldo zu Elendil
Wie in den Beispielen ersichtlich, ist die Allativ Endung -nna. Im Plural wird wie üblich ein -r angehängt.
Dieser Fall, wie auch die weiteren folgenden zeigen ganz deutlich, dass im Quenya normalerweise keine
Präpositionen benutzt werden, auch wenn sie vorhanden sind.

Dualer Allativ-Plural

Bei der Bildung des dualen Allativ-Plurals muss beachtet werden, dass es hier auf die normale
Dual-Endung ankommt. Gesichert ist, dass wenn -t angehängt werden würde, im dualen-Allativ -nta
angehängt wird. (ciryat -> ciryanta)
Allerdings ist es noch nicht sicher, ob bei dualen Pluralen in -u die Endung -nta oder -nna angehängt
wird. Solange kein neues Material heraus ist, geht man davon aus, dass die "normale"
Allativ-Endung an den "normalen" u-dual-Plural angehängt wird: (Aldu -> Aldunna)