| Namárië
Ai! laurië lantar lassi súrinen,
yéni únótimë ve rámar aldaron!
Yéni ve lintë yuldar avánier
mi oromardi lissë-miruvóreva
Andúnë pella, Vardo tellumar
nu luini yassen tintilar i eleni
ómaryo airetári-lírinen.
Sí man i yulma nin enquantuva?
An sí Tintallë Varda Oiolossëo
ve fanyar máryat Elentári ortanë
ar ilyë tier undulávë lumbulë
ar sindanóriello caita mornië
i falmalinnar imbë met,
ar hísië untúpa Calaciryo míri oialë.
Sí vanwa ná, Rómello vanwa, Valimar!
Namárië! Nai hiruvalyë Valimar!
Nai elyë hiruva! Namárië! |
Lebewohl
Ah! Wie Golde fallen die Blätter im Wind,
lange Jahre zahllos wie die Schwingen der Bäume!
Die langen Jahre sind vergangen wie rasche
Schlucke des süßen Mets in hohen Hallen jenseits
des Westens unter den blauen Gewölben von Varda,
worin die Sterne zittern beim Gesang ihrer Summe,
heilig und königlich.
Wer nun soll den Becher für mich füllen?
Denn nun hat die Entzünderin, Varda, die Königin der Sterne
vom Berg Immerweiß, ihre Hände wie Wolken gehoben,
und alle Pfade sind tief im Schatten versunken:
und aus einem grauen Lande kommend,
lieget Dunkelheit auf den schäumenden Wogen zwischen uns,
und Nebel decket die Edelsteine von Calacirya auf immerdar.
Verloren nun, verloren für jene aus dem Osten ist Valimar!
Lebewohl! Vielleicht wirst du Valimar finden.
Ja, vielleicht wirst du es finden. Lebewohl! |