-ë: Weibliche Endung, offensichtlich der Gegenpart zum maskulinen -o: antë "[weibl.] Geber(in)/Gebende" von anta- "geben" (die Etymologien, Eintrag ANA, beinhalten anto "[männl.] Geber", obwohl in HdR anto "Mund" heisst). Nicht zu verwechseln mit der abstrakten oder adjektischen Endung -ë.
-i: Weibliche Endung, offensichtlich der Gegenpart zum maskulinen -u. Vergleiche heru "Herr" mit heri "Dame", auch tári "Königin", aini "weibliche Ainu"
-ië: Weibliche Endung. Valië "weibliche Vala"; auch weibliche Namen wie Amárië. Wie am Beispiel Vala/Valië ersichtlich ist, kann diese Endung einen abschliessenden Vokal ersetzen. Nicht zu verwechseln mit der abstrakten Endung -ië.
-iel: "Tochter", wie in Uinéniel "Tochter von Uinen" (UT:182)
-issë: femininer Suffix, wie in melissë "Liebhaber(in)" auch PM:345
-indë: Weiblicher Suffix, vermutlich der weibliche Gegenpart von -indo, verwendet in Serindë "Näherin" (auch "Nadelfrau" übersetzt in PM:333)
-llë: Weiblicher Suffix, nur verwendet in Tintallë "Entfacherin" < tinta- "entfachen". Hinweis: -llë wird auch als diminutiv Endung verwendet
-më: Das weibliche Äquivalent zur männlichen Endung -mo: sermë "Freundin", sermo "Freund" - beides von SER "lieben". Diese Endung scheint rar zu sein, wahrscheinlich weil sie leicht mit der nominal-Endung -më zu verwechseln ist.
-rë: Weibliche Endung, in Vairë (älter *Weirê "Weberin", Stamm WEY "weben"), aber nicht in Ilmarë, der Name eines Maia (von Ilma "Sternlicht"). Nicht zu verwechseln mit der abstrakten Endung -rë oder der Endung -rë hinweisend auf eine Ansammlung von etwas.
Weibliche Endungen
Oftmals direkte Gegenstücke zu den männlichen Endungen